Ihr Weg zu mehr Klarheit
Fühlen Sie sich oft unverstanden, von den Erwartungen anderer erdrückt oder in Ihren eigenen Gedanken gefangen? Die Gesprächstherapie, auch als klientenzentrierte oder personenzentrierte Psychotherapie bekannt, ist ein fundamentaler und zugleich tief menschlicher Ansatz, der Sie und Ihr Erleben vollständig in den Mittelpunkt stellt. In meiner Praxis in Velbert biete ich Ihnen einen geschützten und wertschätzenden Raum, in dem Sie ohne Druck und Bewertung aussprechen können, was Sie wirklich bewegt. Gemeinsam arbeiten wir daran, Ihre eigenen Ressourcen zu aktivieren, Selbstvertrauen aufzubauen und authentische Lösungen für Ihre Anliegen zu finden.
Als Heilpraktikerin für Psychotherapie sehe ich es als meine Aufgabe, Sie auf diesem Weg zu begleiten. Es geht nicht darum, Ihnen Ratschläge zu geben, sondern darum, Ihnen zu helfen, Ihre eigenen Antworten zu finden. Die Gesprächstherapie ist eine Reise zu sich selbst, auf der Sie lernen, sich besser zu verstehen, anzunehmen und Ihr Leben aktiv zu gestalten.
Was ist Gesprächstherapie und was steckt dahinter?
Die personenzentrierte Gesprächstherapie basiert auf der humanistischen Haltung des amerikanischen Psychologen Carl R. Rogers. Er war davon überzeugt, dass jeder Mensch die Fähigkeit zur persönlichen Weiterentwicklung und zur Lösung seiner Probleme in sich trägt. Meine Aufgabe ist es, die Bedingungen zu schaffen, unter denen dieses Potenzial freigesetzt werden kann. Drei therapeutische Kernqualitäten prägen unsere Zusammenarbeit: Empathie (einfühlendes Verstehen), Wertschätzung (unbedingte positive Beachtung) und Echtheit (Kongruenz). Diese Haltung schafft ein tiefes Vertrauen, das Veränderung erst möglich macht.
In den Sitzungen ergänze ich diesen Ansatz durch lösungsorientierte Impulse nach Steve de Shazer, die den Fokus gezielt auf Ihre Stärken, Ressourcen und bereits funktionierende Lösungsansätze legen. Anstatt uns ausschließlich mit Problemen zu beschäftigen, schauen wir darauf, was bereits gut funktioniert und wie wir das ausbauen können. Sie können aussprechen, was sonst vielleicht keinen Platz hat, und erleben, wie allein durch das achtsame Zuhören und das gemeinsame Reflektieren heilsame Ordnung entsteht.
In der Sitzung geht es zugleich um eine klare Struktur: Was genau ist das Problem? Was soll sich stattdessen ändern? Welche kleinen, konkreten Schritte sind jetzt möglich? Diese Klarheit entlastet, gibt Ihnen die Kontrolle zurück und macht den Prozess greifbar. Gemeinsam entwickeln wir einen Plan, der exakt zu Ihnen passt – transparent, auf Augenhöhe und ohne jeglichen Druck.
Wie wirkt die Gesprächstherapie in der Praxis?
Viele belastende Gefühle, Verhaltensmuster und negative Gedanken halten sich hartnäckig, weil sie in der Vergangenheit einen Sinn hatten – sie dienten als Schutz, gaben Orientierung oder wurden zur reinen Gewohnheit. In der Gesprächstherapie schaffen wir einen sicheren Raum, in dem Sie diesen Sinn würdigen und zugleich liebevoll prüfen können, was Sie heute, in Ihrer aktuellen Lebenssituation, wirklich brauchen. Ich unterstütze Sie dabei, innere Anteile besser zu verstehen, freundlicher mit sich selbst zu sprechen und neue, hilfreiche Perspektiven zu entwickeln. Durch diesen Prozess verändern sich festgefahrene Bewertungen, Entscheidungen werden klarer, und Sie erleben ein wachsendes Gefühl der Selbstwirksamkeit.
Der Transfer der Erkenntnisse in Ihren Alltag ist dabei ein zentrales Element unserer Arbeit. Es geht nicht nur um das Reden, sondern um das spürbare Umsetzen. Deshalb vereinbaren wir am Ende vieler Sitzungen kleine, konkrete Schritte: ein ruhiger, stärkender Satz für stressige Momente, eine klare, aber freundliche Abgrenzung gegenüber einer anderen Person, zwei bewusste, lange Ausatmungen vor einem wichtigen Gespräch oder eine hilfreiche Frage, die Sie sich selbst stellen können. Diese Mikro-Handlungen mögen unscheinbar wirken, entfalten aber eine enorme Wirkung, weil sie machbar sind und sich summieren. Sie verankern neue, positive Erfahrungen genau dort, wo sie zählen: in Ihrem täglichen Leben.
Die drei Grundhaltungen nach Rogers – praktisch erklärt
Die therapeutische Haltung ist das Herzstück der Gesprächstherapie. Sie ist keine Technik, sondern eine tief verinnerlichte Überzeugung, die die Basis für eine vertrauensvolle Beziehung bildet.
- Empathie: Ich versetze mich aktiv in Ihre Gefühlswelt und Ihre Sichtweise und prüfe durch aktives Zuhören und Zusammenfassen, ob ich Sie richtig verstehe. Dadurch fühlen Sie sich wirklich gesehen und angenommen. Aus dieser tiefen Sicherheit heraus tauchen oft neue Gedanken und Gefühle auf, die bisher von Sorgen oder Ängsten überlagert waren.
- Wertschätzung: Sie sind unendlich viel mehr als Ihre Schwierigkeiten oder Symptome. Ich begegne Ihnen mit einer bedingungslosen positiven Beachtung. Gemeinsam entdecken wir Ihre Stärken, Ihre Weisheit und Ihre bisherigen Lebenserfahrungen. Diese wertvollen Ressourcen nutzen wir gezielt, um die nächsten Schritte zu stützen – nicht perfekt, sondern passend für Sie.
- Echtheit (Kongruenz): Ich arbeite klar, authentisch und transparent. Wenn mir etwas auffällt oder eine Frage in mir aufkommt, teile ich dies auf eine offene und nicht wertende Weise mit Ihnen und wir überprüfen gemeinsam die Wirkung. Diese Offenheit schafft Vertrauen, stärkt unsere Arbeitsbeziehung und hält den Prozess fokussiert und lebendig.
Für wen und bei welchen Themen ist die Gesprächstherapie geeignet?
Die personenzentrierte Gesprächstherapie eignet sich für Menschen, die nach Ordnung im Inneren, Klarheit für ihren Weg und tragfähigen Entscheidungen suchen. Sie ist besonders hilfreich, wenn Sie das Gefühl haben, den Kontakt zu sich selbst verloren zu haben. Häufig geht es in meiner Praxis um folgende Bereiche – vielleicht erkennen Sie sich in einigen davon wieder:
- Angststörungen und innere Unruhe: Wenn Sie lernen möchten, die Auslöser Ihrer Ängste zu verstehen, Ihren Körper zu beruhigen und schrittweise wieder Sicherheit im Alltag aufzubauen.
- Depressive Phasen und Erschöpfung: Wenn Sie Wege suchen, um Ihren Antrieb zu stärken, das ständige Grübeln zu entlasten und wieder mehr Struktur und Freude in Ihr Leben zu bringen.
- Selbstwert und Selbstmitgefühl: Wenn Sie den inneren Kritiker leiser stellen, einen freundlicheren und mitfühlenderen Umgang mit sich selbst üben und Ihr Selbstvertrauen stärken möchten.
- Stress, Grenzen und Beziehungen: Wenn Sie lernen wollen, klarer zu kommunizieren, Ihre Bedürfnisse wahrzunehmen, sich gesünder abzugrenzen und Konflikte konstruktiv zu sortieren.
- Schlaf und Erholung: Wenn Sie eine ruhige Abendroutine etablieren, nächtliches Gedankenkreisen beruhigen und Ihren Körper gezielt entlasten möchten, um wieder erholsam zu schlafen.
- Lebensübergänge und Entscheidungsfindung: Wenn Sie vor einer wichtigen Entscheidung stehen und diese in Ruhe prüfen möchten, um Schritt für Schritt ins Handeln zu kommen.
Auch wenn Ihr spezifisches Anliegen hier nicht aufgeführt ist, können wir im Erstgespräch klären, wie die Methode der Gesprächstherapie Sie sinnvoll unterstützen kann. Manchmal ist es gerade die offene, nicht-direktive Haltung, die den Raum für überraschende Lösungen öffnet.
Gut kombinierbar: Hypnose und Entspannung als wertvolle Ergänzung
Für manche Anliegen hat sich die Kombination aus der Klarheit der Gesprächstherapie, der tiefen Wirkung der Hypnosetherapie und der beruhigenden Kraft der Entspannungstherapie als besonders wirksam erwiesen. Während die Gespräche Orientierung und Struktur schaffen, kann die Hypnose dabei helfen, neue, positive Erfahrungen auf einer tieferen Ebene zu verankern und unbewusste Ressourcen zu aktivieren. Gezielte Entspannungsübungen wiederum beruhigen das Nervensystem und schaffen eine stabile Basis für die psychische Veränderungsarbeit. Welche Bausteine für Sie und Ihr Anliegen am besten passen, entscheiden wir immer gemeinsam – transparent und in Ihrem ganz persönlichen Tempo.
Häufige Fragen zur Gesprächstherapie (FAQ)
Wie schnell merke ich eine Veränderung?
Viele Klientinnen und Klienten berichten bereits nach wenigen Sitzungen von einer spürbaren Erleichterung. Das kann sich durch mehr Klarheit im Denken, freundlichere Selbstgespräche oder einen besseren Schlaf äußern. Tiefer liegende Themen und fest verankerte Muster benötigen naturgemäß mehr Zeit und Geduld. Wir bleiben realistisch, würdigen jeden kleinen Fortschritt und passen den Prozess regelmäßig an Ihre Bedürfnisse an.
Wie viele Sitzungen sind üblich?
Die Dauer der Begleitung ist sehr individuell und hängt von Ihrem Anliegen und Ihren Zielen ab. Manche Themen klären sich in wenigen Terminen (Kurzzeitberatung), während andere eine längerfristige Begleitung erfordern. Meine Leitlinie ist dabei immer: so viele Sitzungen wie nötig, aber so wenige wie möglich. Wir überprüfen den Verlauf unserer Zusammenarbeit regelmäßig gemeinsam.
Kann ich zwischen Sitzungen vor Ort und online wechseln?
Ja, absolut. Sie können flexibel wählen, ob Sie die Termine in meiner Praxis in Velbert oder bequem von zu Hause aus per Video wahrnehmen möchten. Ein Wechsel zwischen den Formaten ist jederzeit möglich. Wichtig ist nur, dass es für Sie praktikabel ist und sich gut und sicher anfühlt.
- Carl Rogers bei Wikipedia – https://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Rogers
- therapie.de – Klientenzentrierte Psychotherapie