Djumana Naal-Kaes - Psychotherapie (HeilprG)

Leaf Leaf Hypnose bei Angstzuständen

Den Kreislauf der Angst durchbrechen

Fühlen Sie sich von ständiger Sorge, innerer Unruhe oder plötzlichen Panikattacken im Alltag eingeschränkt? Angstzustände können das Leben dominieren und die Lebensqualität erheblich mindern. In meiner Praxis in Velbert biete ich Ihnen mit der Hypnosetherapie eine wirksame und sanfte Methode, um die Kontrolle zurückzugewinnen, innere Ruhe zu finden und den Teufelskreis der Angst nachhaltig zu durchbrechen.

Die Hypnose bei Angst nutzt einen natürlichen Zustand tiefer Entspannung und fokussierter Aufmerksamkeit, um direkt mit dem Teil Ihres Nervensystems zu kommunizieren, der für die automatischen Angstreaktionen verantwortlich ist. In diesem Zustand, der sogenannten Trance, ist es möglich, alte, hinderliche Muster zu unterbrechen und durch neue, hilfreiche und ruhige Reaktionen zu ersetzen. Sie sind dabei jederzeit wach, ansprechbar und behalten die volle Kontrolle. Ich begleite Sie einfühlsam, transparent und in Ihrem ganz persönlichen Tempo durch diesen Prozess. Ziel ist es, dass Sie nicht nur in der Sitzung, sondern vor allem im Alltag spürbar mehr Sicherheit und Gelassenheit erleben.

Wie kann Hypnose bei Angststörungen helfen?

Angst ist eine natürliche und wichtige Schutzreaktion. Bei einer Angststörung wird dieser Schutzmechanismus jedoch überaktiv und schlägt auch dann Alarm, wenn keine reale Gefahr besteht. Die Hypnosetherapie setzt genau hier an, indem sie auf mehreren Ebenen wirkt:

  • Tiefe körperliche Entspannung: In der hypnotischen Trance lernt Ihr Körper, aus dem Zustand der ständigen Anspannung in eine tiefe, heilsame Ruhe zu wechseln. Dies allein reduziert bereits viele körperliche Angstsymptome wie Herzrasen, Zittern oder Engegefühle.
  • Veränderung der Angstreaktion: Wir nutzen die Trance, um die automatische Verknüpfung zwischen einem bestimmten Auslöser (z.B. eine volle U-Bahn, ein Gedanke) und der Angstreaktion zu lösen. Stattdessen verankern wir neue, ruhige und selbstsichere Reaktionen.
  • Stärkung innerer Ressourcen: Mithilfe von inneren Bildern und Vorstellungen aktivieren wir Ihre verborgenen Stärken und schaffen einen inneren Ort der Sicherheit, auf den Sie jederzeit zurückgreifen können.
  • Distanz zu Angstsymptomen: Sie lernen, die Symptome der Angst (z. B. Herzklopfen) als das zu erkennen, was sie sind: harmlose körperliche Empfindungen. Anstatt sie als Zeichen einer Katastrophe zu interpretieren, lernen Sie, sie richtig einzuordnen.

Diese Kombination macht die Hypnosetherapie zu einem sehr effektiven Werkzeug bei verschiedenen Formen von Angststörungen.

Ein wichtiger Hinweis

Hypnose ist eine wissenschaftlich anerkannte und sichere Methode, wenn sie von einer qualifizierten Fachperson durchgeführt wird. Sie ersetzt jedoch keine notwendige ärztliche Diagnostik. Bei akuten oder unklaren körperlichen Symptomen ist eine medizinische Abklärung immer der erste Schritt.

Anwendungsbereiche: Von Panik bis zu ständigen Sorgen

Die Hypnosetherapie kann bei verschiedenen Arten von Angstzuständen wirksam eingesetzt werden:

  • Generalisierte Angststörung: Wenn Sie unter ständigen, unkontrollierbaren Sorgen, Anspannung und Nervosität leiden, hilft die Hypnose, das Gedankenkarussell zu verlangsamen und ein grundlegendes Gefühl von Sicherheit und Gelassenheit zu etablieren.
  • Panikstörung und Panikattacken: Wir arbeiten daran, die Angst vor der Angst zu reduzieren. Sie lernen Techniken, um aufkommende Panik frühzeitig zu erkennen und ihr mit innerer Ruhe zu begegnen, sodass die Attacken an Intensität verlieren und seltener werden.
  • Soziale Phobie: Wenn die Angst vor sozialer Bewertung Sie hemmt, nutzen wir die Hypnose, um Ihr Selbstwertgefühl zu stärken und neue, selbstsichere Verhaltensweisen in einem geschützten inneren Raum zu üben, bevor Sie sie im realen Leben anwenden.
  • Spezifische Phobien: Bei klar definierten Ängsten, wie z.B. vor dem Fliegen, Spinnen oder engen Räumen, ist die Hypnose oft eine sehr schnelle und effektive Methode. Mehr dazu finden Sie unter Hypnose bei Phobien.

Ihr Weg zu mehr Gelassenheit: Der Ablauf der Therapie

Mein Ansatz ist stets transparent, wertschätzend und auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten. Eine typische Behandlung umfasst folgende Schritte:

  1. Ausführliches Vorgespräch: Wir klären Ihr Anliegen, Ihre Ziele und alle Ihre Fragen zur Hypnose. Eine gute Vertrauensbasis ist die Grundlage für den Erfolg.
  2. Einleitung der Hypnose: Ich führe Sie sanft und sicher in einen Zustand angenehmer Entspannung.
  3. Therapeutische Arbeit: In der Trance arbeiten wir mit den zuvor besprochenen Zielen, z.B. durch die Verankerung von Ruhebildern oder die Neubewertung von angstauslösenden Situationen.
  4. Auflösung der Hypnose: Sie werden sanft wieder ins volle Tagesbewusstsein zurückgeführt.
  5. Integration in den Alltag: Wir besprechen, wie Sie die neuen Erfahrungen nutzen können. Oft gebe ich Ihnen kleine Übungen oder eine Selbsthypnose-Anleitung für zuhause mit, um die Wirkung zu verstärken.

Die Kombination aus den Sitzungen in der Praxis und der Anwendung im Alltag führt oft schon nach kurzer Zeit zu spürbarer Erleichterung und einem neuen Gefühl der Selbstwirksamkeit.

Häufig gestellte Fragen
zur Hypnose bei Angstzuständen

Gerade bei generalisierter Angst ist das Bedürfnis nach Kontrolle groß. Hypnose lehrt Sie paradoxerweise, durch das gezielte Loslassen in der Trance mehr Kontrolle über Ihren Körper zu gewinnen. Sie lernen Selbsthypnose-Techniken, mit denen Sie in akuten Stressmomenten Ihr Erregungslevel selbstständig herunterregulieren können. Sie werden zum Experten für Ihre eigene Beruhigung.

Das ist oft der Fall bei generalisierten Angststörungen („frei flottierende Angst“). In der Trance haben wir Zugang zu unbewussten Erinnerungen. Wir können oft den Ursprung oder die erste sensibilisierende Situation finden und emotional neu bewerten, auch wenn diese dem Wachbewusstsein nicht mehr zugänglich ist.

Entspannung ist die Basis, aber Hypnose geht weiter. Wir nutzen den entspannten Zustand, um aktiv therapeutisch zu arbeiten – zum Beispiel durch die Umdeutung von Glaubenssätzen („Ich bin sicher“, „Ich kann das bewältigen“). Es ist eine „Entspannung mit Inhalt“, die nicht nur Symptome lindert, sondern Ursachen bearbeitet.

Ja. Wir bauen in der Vorstellung Schritt für Schritt Ihren Radius wieder auf („mentale Probe“). Wenn das Gehirn die Situation in Trance mehrfach als sicher erlebt hat, fällt der erste reale Schritt vor die Tür deutlich leichter.

  • Was im Gehirn passiert
    Ein wissenschaftlich fundierter Artikel des Spiegel, der anschaulich erklärt, wie Hypnose physiologisch im Gehirn wirkt und Schmerz sowie Angst verarbeitet.
  • Audio-Beitrag: Hilfe gegen Angst
    Ein sehr hörenswerter Beitrag von Deutschlandfunk Kultur (als Text und Podcast), der Vorurteile abbaut und die Anwendung bei Ängsten und Phobien beleuchtet.
  • Hintergründe zur Angststörung
    Das offizielle Gesundheitsportal (IQWiG) bietet hier evidenzbasierte Basisinformationen zum Störungsbild, was Ihre Seite als seriöse Anlaufstelle unterstreicht.
  • Wissenschaftliche Einordnung
    Ein Artikel von Spektrum der Wissenschaft, der die Mechanismen der Trance bei der Angstlösung beleuchtet und die Brücke zur modernen Medizin schlägt.