Djumana Naal-Kaes - Psychotherapie (HeilprG)

Leaf Leaf Entspannungstherapie bei Burnout

Ihr Weg zu neuer Kraft

Fühlen Sie sich permanent müde, emotional erschöpft und zynisch gegenüber Ihrer Arbeit oder Ihren täglichen Aufgaben? Das Gefühl, dass die eigenen Batterien nicht nur leer, sondern tiefenentladen sind, ist ein zentrales Kennzeichen des Burnout-Syndroms. In meiner Praxis für Psychotherapie (HeilprG) in Velbert biete ich Ihnen mit der Entspannungstherapie einen geschützten Raum und wirksame Methoden, um aus dieser Abwärtsspirale auszubrechen, Ihre Energiereserven nachhaltig wieder aufzufüllen und eine gesunde Balance in Ihrem Leben wiederzufinden.

Ein Burnout ist kein Zeichen von Schwäche, sondern oft die Folge von langanhaltendem Stress, hohen externen wie internen Anforderungen und dem Gefühl, die Kontrolle zu verlieren. Es ist eine ernstzunehmende Reaktion Ihres Körpers und Ihrer Psyche auf eine chronische Überlastung. Gemeinsam arbeiten wir daran, die Notbremse zu ziehen. Sie lernen, die feinen Signale Ihres Körpers wieder bewusst wahrzunehmen, gesunde Grenzen zu setzen und wirksame Entspannungstechniken als festen Anker in Ihrem Alltag zu etablieren. Das Ziel ist nicht, Sie schnell wieder „funktionsfähig“ zu machen, sondern Ihnen zu helfen, wieder in Ihre ureigene Kraft zu kommen und langfristig resilienter gegenüber Stress zu werden.

Das Wichtigste in Kürze: Bei einem Burnout geht es zunächst darum, den Druck radikal zu reduzieren. Die Entspannungstherapie ist hierbei ein fundamentaler Baustein, um Ihr überreiztes Nervensystem zu beruhigen und den Weg für eine tiefgreifende Regeneration freizumachen. Es sind oft die kleinen, bewussten Schritte, die die größte Veränderung bewirken.

Wenn Sie sich in diesen Zeilen wiedererkennen und den Wunsch nach Veränderung spüren, kann ein unverbindliches Erstgespräch der erste, entscheidende Schritt sein. Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, wie ich Sie unterstützen kann.

Was genau ist ein Burnout-Syndrom?

Der Begriff „Burnout“ beschreibt einen Zustand tiefgreifender emotionaler, körperlicher und geistiger Erschöpfung. Er entwickelt sich schleichend und wird oft erst bemerkt, wenn die Symptome den Alltag massiv beeinträchtigen. Typischerweise wird der Prozess in drei Hauptdimensionen unterteilt:

  • Emotionale Erschöpfung: Sie fühlen sich ausgelaugt, kraftlos und überfordert. Schon der Gedanke an den nächsten Tag kann Stress auslösen.
  • Depersonalisierung und Zynismus: Sie entwickeln eine distanzierte, negative oder zynische Haltung gegenüber Ihrer Arbeit, Ihren Kollegen oder sogar Freunden und Familie. Dies ist ein unbewusster Schutzmechanismus, um mit der Überforderung umzugehen.
  • Reduziertes persönliches Leistungsvermögen: Trotz größter Anstrengung haben Sie das Gefühl, nichts mehr zu schaffen. Die Konzentration lässt nach, Fehler häufen sich, und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten schwindet.

Diese Kernsymptome werden oft von einer Vielzahl körperlicher Beschwerden begleitet, wie zum Beispiel chronische Müdigkeit, Schlafstörungen, Kopf- und Rückenschmerzen oder Magen-Darm-Probleme. Ihr Körper befindet sich im permanenten Alarmzustand. Die Entspannungstherapie setzt genau hier an: Sie hilft, diesen Alarmzustand zu beenden und dem Körper das überlebenswichtige Signal zu geben: „Du bist jetzt sicher. Du darfst zur Ruhe kommen.“

Wie Entspannungstherapie den Teufelskreis des Burnouts durchbricht

Bei chronischem Stress schüttet der Körper permanent Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin aus. Das sympathische Nervensystem, zuständig für Kampf- und Fluchtreaktionen, läuft auf Hochtouren. Die Entspannungstherapie zielt darauf ab, den Gegenspieler zu aktivieren: das parasympathische Nervensystem, auch „Ruhenerv“ genannt. Dieser ist für Erholung, Regeneration und den Aufbau von Energiereserven zuständig.

Durch gezielte Techniken lernen Sie, diesen physiologischen Prozess bewusst zu steuern. Dies ist keine esoterische Vorstellung, sondern ein neurobiologisch fundierter Vorgang. Wenn Sie entspannen, verlangsamt sich Ihr Herzschlag, der Blutdruck sinkt, die Muskeln lockern sich, und Ihr Gehirn schaltet vom Krisen- in den Erholungsmodus. In unserer Zusammenarbeit konzentrieren wir uns auf Methoden, die leicht erlernbar und direkt im Alltag anwendbar sind, ohne Sie zusätzlich unter Druck zu setzen.

Konkrete Methoden in der Entspannungstherapie bei Burnout

Wir finden gemeinsam heraus, welche Methode am besten zu Ihnen und Ihrer aktuellen Situation passt. Oft ist es eine Kombination aus verschiedenen Ansätzen:

  • Progressive Muskelentspannung (PMR) nach Jacobson: Diese Methode ist besonders für Menschen geeignet, denen es schwerfällt, „abzuschalten“. Durch das bewusste Anspannen und anschließende Loslassen einzelner Muskelgruppen lernen Sie, körperliche Anspannung überhaupt erst wahrzunehmen und sie dann gezielt zu reduzieren. Dieser Prozess führt zu einem tiefen Gefühl körperlicher und geistiger Ruhe.
  • Atemtherapie: Ihr Atem ist das mächtigste Werkzeug zur Selbstregulation, das Sie immer bei sich haben. Wir üben einfache, aber sehr wirksame Atemtechniken, die das Nervensystem sofort beruhigen. Ein verlängerter Ausatem beispielsweise signalisiert dem Gehirn Sicherheit und fördert die Entspannungsreaktion.
  • Achtsamkeitsbasierte Verfahren: Achtsamkeit bedeutet, den gegenwärtigen Moment bewusst und ohne Bewertung wahrzunehmen. Dies hilft, aus dem endlosen Gedankenkarussell von Sorgen und To-Do-Listen auszusteigen. Wir üben, den Fokus auf den Körper, den Atem oder die Sinne zu lenken und so kleine Oasen der Ruhe im Alltag zu schaffen.

Weitere Informationen zu den therapeutischen Möglichkeiten, die auch bei Burnout-Symptomen relevant sein können, finden Sie auf meiner Seite zur Psychotherapie bei Depressionen, da sich die Symptome oft überschneiden.

Nachhaltige Strategien für den Alltag: Grenzen setzen und Selbstfürsorge lernen

Die Entspannungstherapie ist mehr als nur das Erlernen von Techniken. Ein entscheidender Teil des Weges aus dem Burnout ist die Auseinandersetzung mit den eigenen Mustern und Lebensumständen. Wir arbeiten daran, Ihre persönliche Resilienz zu stärken.

Dazu gehört das Erkennen und Respektieren der eigenen Grenzen. Viele Menschen mit Burnout haben verlernt, „Nein“ zu sagen oder Pausen als produktiven und notwendigen Teil des Lebens anzusehen. Wir erarbeiten Strategien, wie Sie Ihre Bedürfnisse klarer kommunizieren können, ohne Schuldgefühle zu entwickeln. Ebenso wichtig ist die Etablierung kleiner, aber stabiler Alltagsroutinen, die Ihnen Halt und Struktur geben. Das kann ein kurzes Morgenritual, eine feste Mittagspause ohne Ablenkung oder eine bewusste „Digital-Detox“-Zeit am Abend sein. Diese neuen Gewohnheiten helfen Ihnen, das Gefühl der Kontrolle zurückzugewinnen und aktiv für Ihr Wohlbefinden zu sorgen. Ein häufiges Begleitsymptom sind Schlafstörungen, deren Behandlung eine zentrale Rolle für die Regeneration spielt.

Ihr persönlicher Regenerationsplan: Gemeinsam erstellen wir einen klaren, aber flexiblen Plan, der exakt auf Ihre aktuelle Belastbarkeit zugeschnitten ist. Dieser Plan ist Ihr persönlicher Leitfaden, der Ihnen Sicherheit gibt und Sie Schritt für Schritt auf Ihrem Weg begleitet. Er enthält nicht nur Entspannungsübungen, sondern auch konkrete Strategien zum Energiemanagement und zur Alltagsstrukturierung.

Häufig gestellte Fragen
zur Entspannungstherapie bei Burnout

Wir beginnen extrem sanft mit „Mikro-Pausen“ von nur 2–3 Minuten. Wir schaffen keinen neuen Leistungsdruck („Ich muss entspannen“), sondern kleine Oasen des Aufatmens. Wir schauen, was weggelassen werden kann.

Burnout ist tiefe emotionale und körperliche Erschöpfung, oft Vorstufe einer Depression. Es ist ein Signal Ihres Körpers, dass die „Batterie leer“ ist. Entspannungstherapie hilft, das überreizte Nervensystem wieder herunterzufahren

Stress ist oft „zu viel“ (zu viel Arbeit, zu viel Druck), aber man glaubt, es zu schaffen. Burnout fühlt sich an wie „zu wenig“ (keine Energie, keine Emotionen, Sinnlosigkeit). Wenn Erholung am Wochenende nicht mehr funktioniert, ist Vorsicht geboten.

Heilung ist ein Marathon. Es geht nicht darum, Sie schnell wieder fit für das Hamsterrad zu machen, sondern nachhaltige Strategien zu entwickeln. Viele spüren aber durch die Erlaubnis zur Pause schnell eine erste Entlastung.

Nicht zwingend. Oft sind es unsere inneren Antreiber („Ich muss perfekt sein“), die uns ausbrennen lassen. Wenn wir diese Haltung ändern und Grenzen setzen lernen, ist der alte Job oft wieder machbar.

Der erste Schritt aus der Erschöpfung ist oft der, der die meiste Überwindung kostet. Doch es ist dieser Schritt, der alles verändern kann. Wenn Sie spüren, dass es Zeit ist, diesen Weg zu gehen, dann begleite ich Sie mit Fachkompetenz, Empathie und Geduld.

  • Offizielle Informationen: Definition & Hilfe
    Das Gesundheitsportal des Bundes bietet vertrauenswürdige, werbefreie Informationen zu Symptomen, Abgrenzung zur Depression und offiziellen Anlaufstellen.
  • Interaktiver Burnout-Selbsttest
    Ein seriöser Online-Test der München Klinik, der Betroffenen hilft, ihre aktuelle Belastungssituation besser einzuschätzen (dient als Orientierung, ersetzt keine Diagnose).
  • Anleitung: Progressive Muskelentspannung
    Da Sie PMR auf Ihrer Seite als Methode nennen: Hier finden Patienten eine konkrete, kostenlose Schritt-für-Schritt-Anleitung der AOK zur direkten Anwendung zu Hause.
  • Ratgeber: Wiedereinstieg in den Job
    Ein wertvoller Artikel der Stiftung MyHandicap (EnableMe) über das „Hamburger Modell“ und Tipps, wie die Rückkehr an den Arbeitsplatz ohne Rückfall gelingt.
  • Reha-Antrag & Informationen
    Für Patienten, bei denen eine ambulante Therapie nicht ausreicht: Informationen der Deutschen Rentenversicherung zur Beantragung einer psychosomatischen Rehabilitation.