Djumana Naal-Kaes - Psychotherapie (HeilprG)

Leaf Leaf Hypnose bei Suchterkrankungen

Ihr Weg in ein selbstbestimmtes Leben

Fühlen Sie sich gefangen in einem Kreislauf aus Verlangen, zwanghaftem Verhalten und dem Gefühl, die Kontrolle zu verlieren? Eine Sucht ist mehr als nur eine schlechte Angewohnheit. Sie ist ein tief verankertes Muster, das oft als Versuch dient, mit Stress, Leere oder anderen schmerzhaften Gefühlen umzugehen. Wenn Sie den festen Wunsch haben, diesen Kreislauf zu durchbrechen, unterstütze ich Sie in meiner Praxis in Velbert mit gezielter Hypnosetherapie dabei, Ihre innere Stärke wiederzufinden und neue, gesunde Wege zu gehen.

Die Hypnose ist ein kraftvolles Werkzeug, um die unbewussten Kräfte, die eine Sucht aufrechterhalten, zu verstehen und positiv zu verändern. Es geht nicht darum, Ihnen etwas aufzuzwingen, sondern darum, Ihre eigenen Ressourcen zur Selbstkontrolle und Selbstfürsorge zu aktivieren. In einem geschützten und vertrauensvollen Rahmen schaffen wir einen Raum, in dem Ihr Unterbewusstsein lernen kann, auf Stress und Verlangen anders zu reagieren – nicht mit dem alten Suchtverhalten, sondern mit innerer Ruhe und bewussten Entscheidungen. Sie behalten dabei jederzeit die volle Kontrolle und gehen den Weg in Ihrem eigenen Tempo.

Die Funktion der Sucht verstehen und verändern

Kein Mensch entwickelt eine Sucht, weil er sich bewusst schaden möchte. Im Gegenteil: Am Anfang steht oft der unbewusste Versuch, ein Problem zu lösen. Das Suchtmittel oder -verhalten (z.B. Rauchen, übermäßiges Essen, Alkohol) verspricht kurzfristige Erleichterung, Entspannung, Trost oder Belohnung. Diese Verknüpfung wird im Gehirn mit der Zeit zu einem Automatismus. Das Verlangen wird zu einem übermächtigen Impuls, der den bewussten Willen scheinbar außer Kraft setzt.

In der Hypnosetherapie arbeiten wir daran, genau diesen Automatismus zu unterbrechen. Wir gehen den folgenden Fragen auf den Grund:

  • Welche Funktion erfüllt die Sucht? Welches Gefühl soll vermieden oder erzeugt werden?
  • Was sind die Auslöser (Trigger)? Welche Situationen, Gedanken oder Gefühle starten das Verlangen?
  • Welche gesunden Alternativen gibt es? Wie können die zugrunde liegenden Bedürfnisse nach Ruhe, Freude oder Trost auf eine Weise erfüllt werden, die Ihnen guttut?

Indem wir die Funktion der Sucht verstehen, können wir sie durch bessere und nachhaltigere Strategien ersetzen.

Wichtiger Hinweis zu Ihrer Sicherheit

Die Hypnosetherapie ist eine wirksame psychologische Unterstützung auf dem Weg aus einer Abhängigkeit. Bei einer starken körperlichen Abhängigkeit (insbesondere von Alkohol oder Drogen) ist eine ärztliche Begleitung und ggf. ein qualifizierter Entzug unerlässlich. Hypnose kann diesen Prozess unterstützen, aber nicht ersetzen. Ihre Gesundheit und Sicherheit stehen an erster Stelle.

Wie Hypnose im Suchtkontext wirkt

In der hypnotischen Trance ist Ihr Geist besonders offen für positive Veränderungen. Wir nutzen diesen Zustand, um die tiefen Strukturen der Sucht zu beeinflussen:

  • Reduzierung des Suchtverlangens (Cravings): Durch gezielte Suggestionen können wir das körperliche und emotionale Verlangen nach dem Suchtmittel deutlich abschwächen oder neutralisieren.
  • Stärkung der Selbstwirksamkeit: Wir verankern ein starkes Gefühl von Kontrolle, Selbstachtung und Stolz auf jeden Schritt in die richtige Richtung. Sie erleben sich wieder als handlungsfähig.
  • Bearbeitung der emotionalen Ursachen: Wir können die emotionalen Wurzeln der Sucht aufdecken und bearbeiten, sodass die Notwendigkeit der „Selbstmedikation“ durch das Suchtverhalten abnimmt.
  • Aufbau einer positiven Zukunftsvision: Wir erschaffen ein klares und attraktives inneres Bild von Ihrem Leben in Freiheit und Gesundheit. Diese Vision dient als starker Anker und Motivator auf Ihrem Weg.

Besonders bewährt hat sich hier die Ericksonsche Hypnosetherapie, die es erlaubt, sehr individuell und ressourcenorientiert auf Ihre persönliche Situation einzugehen.

Anwendungsbereiche: Von Rauchentwöhnung bis zu Verhaltenssüchten

Die Hypnose kann bei einer Reihe von Abhängigkeiten und zwanghaften Verhaltensweisen eine wertvolle Unterstützung sein:

  • Rauchentwöhnung: Eine der bekanntesten und erfolgreichsten Anwendungen der Hypnose. Oft sind nur wenige Sitzungen nötig.
  • Umgang mit emotionalem Essen: Hier geht es darum, die emotionalen Auslöser für übermäßiges Essen zu erkennen und neue, gesunde Essgewohnheiten zu etablieren.
  • Alkoholabhängigkeit: Als begleitende Maßnahme nach einem ärztlich betreuten Entzug, um die Abstinenzmotivation zu stärken, das Verlangen zu kontrollieren und Rückfällen vorzubeugen.
  • Andere Verhaltenssüchte: Unterstützung bei Spielsucht, Kaufsucht, übermäßiger Internet- oder Mediennutzung, indem die zugrunde liegenden Muster bearbeitet werden.

Häufig gestellte Fragen
zur Hypnose bei Suchterkrankungen

Nein. Bei einer bestehenden körperlichen Abhängigkeit ist eine ärztlich begleitete Entgiftung zwingend notwendig, da ein kalter Entzug lebensgefährlich sein kann. Hypnose ist jedoch eine hervorragende begleitende Therapie für die Zeit danach, um den psychischen Suchtdruck („Craving“) zu lindern und Rückfällen vorzubeugen.

Wir arbeiten daran, die unbewussten emotionalen Bedürfnisse (z. B. „Ich trinke/spiele, um abzuschalten“), die bisher durch die Sucht befriedigt wurden, auf gesunde Weise zu erfüllen. Zudem können wir in Trance mentale „Stopp-Signale“ verankern, die in Versuchungssituationen automatisch greifen und Ihnen Zeit verschaffen, eine bewusste Entscheidung zu treffen.

Ja, sehr gut. Da hier keine körperliche Substanz im Spiel ist, kann die Hypnose direkt an den Verhaltensmustern und dem Belohnungssystem im Gehirn ansetzen. Wir stärken Ihre Impulskontrolle und erarbeiten neue Strategien, um mit Frust oder Leere umzugehen, ohne in das süchtige Verhalten zu flüchten.

Ein Rückfall gehört oft zum Heilungsprozess dazu. Wichtig ist, ihn nicht als komplettes Scheitern zu sehen. Hypnose hilft, das Selbstwertgefühl danach schnell wieder aufzubauen („Ich stehe wieder auf“) und aus dem Ausrutscher zu lernen, statt in Scham zu versinken.

Unbedingt. Die Kombination ist ideal. Die Gruppe bietet sozialen Halt und Verständnis, während die Hypnose im Einzelsetting die tiefen, individuellen Ursachen bearbeitet. Beides ergänzt sich perfekt.

  • NetDoktor: Hypnose als Therapie
    Ein medizinisch fundierter Überblick über den Ablauf und die Anwendungsgebiete der Hypnose, einschließlich der Behandlung von Suchterkrankungen und Rauchentwöhnung.
  • Techniker Krankenkasse: Hypnose
    Die Techniker Krankenkasse informiert objektiv über Hypnose als Methode zur Rauchentwöhnung und Verhaltensänderung – ein starkes Signal für die Seriosität des Verfahrens.
  • Spektrum der Wissenschaft: Wirkung
    Ein tiefergehender Artikel, der erklärt, was während einer Hypnose im Gehirn passiert und warum sie bei Ängsten und Süchten wirksam sein kann. Baut Vorurteile wissenschaftlich ab.