Der tiefe Weg zur Sinnhaftigkeit und Lebensfreude

Was treibt Sie an, jeden Morgen aufzustehen?

In Japan existiert für die Antwort auf diese grundlegende Frage ein einziges Wort: Ikigai (Iki = Leben, Gai = Wert oder Nutzen). Es ist nicht nur ein Ziel, sondern ein tiefes Gefühl von Verbundenheit, Zweck und innerer Zufriedenheit, das Ihr Leben durchdringt. Ikigai ist der Kern der japanischen Lebenskunst und das Geheimnis der bemerkenswerten Langlebigkeit und Gelassenheit der Menschen in den sogenannten Blauen Zonen, wie der Insel Okinawa.

Ich lade Sie ein, die vielschichtige Philosophie des Ikigai in meiner Praxis kennenzulernen – ein Weg, der über beruflichen Erfolg hinausgeht und den täglichen Wert des Lebens in den Mittelpunkt stellt.

Die zwei Gesichter des Ikigai: Mythos und Realität

Die westliche Welt hat Ikigai durch das berühmte Venn-Diagramm kennengelernt: die Schnittmenge aus Passion, Mission, Berufung und Beruf. Dieses Modell ist nützlich für die Karriereberatung, erfasst aber nur einen Bruchteil des eigentlichen Konzepts. In der traditionellen japanischen Auffassung ist Ikigai wesentlich bescheidener und allgegenwärtiger.

Die wahre Essenz des japanischen Ikigai:

FocusWestliches (Diagramm-basiertes) IkigaiTraditionelles (Kulturelles) Ikigai
ZielDie eine perfekte Karriere oder Berufung finden.Den Grund finden, am Leben zu sein – unabhängig von der Arbeit.
Rolle des GeldesZwingende Komponente („Wofür ich bezahlt werde“).Unabhängig von finanziellem oder sozialem Status. Ein Rentner, der seinen Garten pflegt, lebt Ikigai ebenso.
UmfangDer große, lebensbestimmende Zweck.Die Summe der kleinen Freuden und Rituale im Alltag.
PhilosophieSuche nach dem idealen Gleichgewicht.Haltung der Achtsamkeit (Kodawari) und Hingabe an das Gewählte.

Ikigai ist demnach kein Zustand, der durch eine komplizierte Formel erreicht wird, sondern eine innere Haltung – das tief empfundene Bewusstsein, dass das Leben wertvoll und sinnvoll ist, oft gerade in den unscheinbaren Momenten. Es ist ein Zustand der Ikigai-kan (das Gefühl, Ikigai zu haben).

Die fünf Säulen der Implementierung (Ken Mogi)

Um diesen tiefen Sinn im Alltag zu verwurzeln, konzentriert sich der Neurowissenschaftler Ken Mogi auf fünf praktische, psychologisch fundierte Pfeiler. Sie bilden die Brücke zwischen Philosophie und täglicher Lebenspraxis:

  1. Klein anfangen – Die Kraft der Bescheidenheit

    Ikigai beginnt mit dem Kleinstmöglichen. Anstatt einen kompletten Lebensplan umzuwerfen, fokussieren Sie sich auf kleine, erreichbare Handlungen von Wert. Dies könnte das akribische Putzen des Arbeitsplatzes, das Lernen einer einzigen Vokabel oder das bewusste Zubereiten einer Mahlzeit sein. Diese mikroHingabe sorgt für sofortige Befriedigung und baut Motivation langfristig auf.

  2. Loslassen lernen – Die Freiheit von Zwang

    Befreien Sie sich vom Druck des Erfolgs und der Angst vor der Bewertung. Ikigai wird oft gefunden, wenn wir eine Tätigkeit um ihrer selbst willen tun, nicht wegen des Geldes oder der Anerkennung. Loslassen bedeutet, sich auf den Prozess zu konzentrieren und nicht zwanghaft am perfekten Ergebnis festzuhalten.

  3. Harmonie und Nachhaltigkeit leben (Nagomi)

    Nagomi beschreibt den Zustand der inneren und äußeren Harmonie. Dies umfasst das soziale Miteinander, die Fürsorge für die Gemeinschaft (Moai auf Okinawa) und einen nachhaltigen Umgang mit den eigenen Ressourcen. Ein Ikigai-Leben ist eines, das im Einklang mit sich selbst, den Mitmenschen und der Umwelt steht – ein friedlicher Zustand der Balance.

  4. Die Freude an kleinen Dingen entdecken

    Hier liegt die größte psychologische Kraft: die tägliche Wertschätzung. Der Duft des Kaffees, ein Sonnenstrahl, das Gefühl einer gut erledigten Arbeit – diese Momente sind das tägliche Brennmaterial des Ikigai. Indem wir diese kleinen Freuden aktiv wahrnehmen, trainieren wir unser Gehirn auf Glück und Zufriedenheit.

  5. Im Hier und Jetzt sein – Der Zustand des Flow

    Ikigai blüht im Flow-Zustand, jenem tiefen Versunkensein in eine Tätigkeit, bei der wir die Zeit vergessen. Dieser Zustand höchster Konzentration und Hingabe ist ein starker Indikator dafür, dass wir eine unserer tiefsten Quellen des Sinns berühren. Achtsamkeit ist der Schlüssel, um diesen Zustand bewusst im Alltag zu suchen und zu verlängern.

Die psychologische und vitale Tiefe

Die Relevanz von Ikigai reicht weit in die Psychologie und Gesundheitsforschung hinein und zeigt, warum es sich lohnt, diese Philosophie aktiv zu verfolgen:

  • Verwandtschaft zur Sinnzentrierten Psychotherapie

    Das Konzept findet eine tiefe Entsprechung in der Logotherapie von Viktor Frankl, die davon ausgeht, dass die primäre Motivation des Menschen der Wille zum Sinn ist. Ikigai dient als präventives Mittel gegen existenzielle Leere und psychische Belastung. Ein Mensch mit Ikigai ist motivierter, sich für das Leben zu entscheiden und die Herausforderungen des Alltags zu meistern.

  • Fundament für Resilienz und Bewältigungsstrategien

    Ikigai wirkt als starker Schutzfaktor für die seelische Gesundheit. Durch das Wissen um den eigenen Lebenswert wird die innere Widerstandsfähigkeit (Resilienz) gestärkt. In Krisen oder bei Rückschlägen bietet der klar definierte Sinn einen festen Anker und die nötige Durchhaltekraft, um weiterzumachen.

  • Langlebigkeit und körperliche Gesundheit

    Umfangreiche japanische Studien haben belegt, dass Menschen, die angeben, ein Ikigai zu haben, ein signifikant geringeres Sterblichkeitsrisiko aufweisen und oft länger gesund bleiben. Ikigai ist kein Wunderheilmittel, aber die damit verbundene soziale Einbindung, geistige Aktivität und Bewegung im Alter sind direkt korreliert mit der beobachteten hohen Lebenserwartung in Regionen wie Okinawa.

Ikigai ist somit die aktive Entscheidung für ein wertvolles Leben. Es ermutigt Sie, Ihre Talente und Leidenschaften in den Dienst der Welt zu stellen – und das in jedem Alter und in jedem Lebensbereich.

Sind Sie bereit, die Haltung des Ikigai in Ihrem Leben zu kultivieren? Entdecken Sie in meiner vertiefenden Begleitung, wie Sie diese zeitlose japanische Weisheit zur Quelle Ihrer täglichen Motivation, Freude und inneren Ruhe machen können. Beginnen Sie Ihre Reise zum Ikigai.

 

Bewegung und Gesprächstherapie in Einklang

Erleben Sie eine einzigartige Form der Gesprächstherapie, die die Vorteile von körperlicher Bewegung mit den therapeutischen Gesprächen kombiniert – die „Walk and Talk“-Therapie.

Diese innovative Methode bringt Sie aus dem traditionellen Therapieraum und hinaus in die Natur, wo frische Luft und Bewegung Teil des Heilungsprozesses werden.

Warum „Walk and Talk“-Therapie?

1. Fördern Sie Ihre Gesundheit durch Bewegung:

  • Körperliche Aktivität: Nutzen Sie die heilende Kraft der Bewegung. Gehen fördert die körperliche Gesundheit, verbessert die Durchblutung, erhöht die Energie und hilft, Stress abzubauen.
  • Endorphinausschüttung: Bewegung fördert die Produktion von Endorphinen, die Ihre Stimmung heben und Ihr Wohlbefinden steigern.

2. Genießen Sie die Vorteile der Natur:

  • Stressreduktion: Lassen Sie die beruhigende Wirkung der Natur auf sich wirken. Studien zeigen, dass natürliche Umgebungen Stress abbauen und zur Entspannung beitragen.
  • Stimmungsverbesserung: Ein Spaziergang im Freien kann Ihre Stimmung heben und ein allgemeines Gefühl des Wohlbefindens fördern.

3. Erleben Sie eine ungezwungene Atmosphäre:

  • Weniger formell: Eine entspannte Umgebung erleichtert es Ihnen, sich zu öffnen und freier zu sprechen. Gehen Sie Seite an Seite mit Ihrem Therapeuten und genießen Sie eine weniger einschüchternde Gesprächsatmosphäre.
  • Geringere Hemmschwelle: Das Gehen nebeneinander anstatt gegenüberzusitzen kann Ihnen helfen, sich wohler und entspannter zu fühlen.

4. Fördern Sie Kreativität und neue Perspektiven:

  • Neue Sichtweisen: Die Bewegung und die wechselnde Umgebung können Ihnen helfen, neue Perspektiven auf Ihre Probleme zu gewinnen.
  • Kreatives Denken: Gehen fördert kreatives Denken und Problemlösungsfähigkeiten.

5. Profitieren Sie von Flexibilität und Anpassungsfähigkeit:

  • Individuell angepasst: Die „Walk and Talk“-Therapie wird an Ihre Bedürfnisse und Vorlieben angepasst.
  • Persönliche Vorlieben: Ob Sie die Natur lieben oder einfach die Bewegung genießen, diese Therapieform ist auf Ihre individuellen Bedürfnisse zugeschnitten.

So läuft eine „Walk and Talk“-Therapiesitzung ab:

1. Vorgespräch:

  • Gemeinsam besprechen wir Ihre Ziele und klären eventuelle Fragen oder Bedenken zur „Walk and Talk“-Methode.

2. Wahl des Ortes:

  • Wir wählen einen geeigneten Ort für unseren Spaziergang, sei es ein Park, ein Waldweg oder ein ruhiges Stadtgebiet.

3. Therapeutisches Gespräch:

  • Während des Spaziergangs findet unser therapeutisches Gespräch statt. Dabei nutzen wir bewährte Techniken und passen diese an die Bewegung und Umgebung an.

4. Abschluss der Sitzung:

  • Am Ende der Sitzung reflektieren wir gemeinsam über das Gespräch und besprechen, wie wir in der nächsten Sitzung fortfahren.

Machen Sie den ersten Schritt zu Ihrem Wohlbefinden

Die „Walk and Talk“-Therapie bietet eine frische und dynamische Alternative zur traditionellen Gesprächstherapie. Erleben Sie die heilende Kombination aus Bewegung, frischer Luft und tiefgehenden Gesprächen. Lassen Sie uns gemeinsam den Weg zu Ihrem Wohlbefinden beschreiten.

Kontaktieren Sie uns noch heute, um Ihre erste „Walk and Talk“-Sitzung zu vereinbaren!

Hypnose zum Abnehmen ist eine faszinierende Methode, bei der du dich in einen tiefen Entspannungszustand versetzt, der es ermöglicht, dein Unterbewusstsein zu öffnen und positive Veränderungen in Bezug auf deine Essgewohnheiten und deinen Lebensstil vorzunehmen. Diese Form der Hypnose ist sehr emotional, weil sie auf tiefe Emotionen und innere Überzeugungen abzielt, die oft der Grund für übermäßiges Essen und Gewichtsprobleme sind.

Bequem Abnehmen, mithilfe von Hypnose

Stell dir vor, du liegst bequem auf einer Liege oder sitzt in einem gemütlichen Stuhl. Ich beginne damit, dich in einen Zustand der tiefen Entspannung zu führen. Deine Augen werden schwer, deine Muskeln entspannen sich, und du fühlst dich vollkommen ruhig.

Im entspannten Zustand beginnt die eigentliche Arbeit.

Während du dich tief entspannst, spreche ich mit dir, um dein Unterbewusstsein zu erreichen. Durch beruhigende und positive Worte helfe ich dir, alte Gewohnheiten und negative Überzeugungen über dein Körperbild und Essen loszulassen.

Gewohnheiten werden dir bewusst.

Es ist, als ob du eine Reise in dein Inneres unternimmst, um dort festgefahrene Gedanken und Emotionen zu erkennen und zu verändern.

Während dieser hypnotischen Sitzung könnten verschiedene emotionale Durchbrüche auftreten. Es könnte dir plötzlich bewusst werden, warum du emotional isst, und wie du diese emotionalen Trigger besser bewältigen kannst.
Du könntest tiefe Gefühle der Selbstliebe und des Selbstwertgefühls erleben, die dir helfen, dich selbst und deinen Körper auf eine gesündere Weise zu schätzen.

Positive Glaubenssätze verankern

Die Hypnose kann auch dazu beitragen, positive Glaubenssätze zu verankern, wie zum Beispiel: „Ich habe die Kontrolle über meine Essgewohnheiten“ oder „Ich verdiene es, gesund und glücklich zu sein.“
Diese Veränderungen auf der emotionalen Ebene können dazu führen, dass du automatisch gesündere Entscheidungen triffst und die Motivation findest, regelmäßig Sport zu treiben und dich besser um deinen Körper zu kümmern.
Heilung innerer, tiefer Wunden, durch Förderung eines positiven Körperbildes.
Zusammengefasst ist Hypnose zum Abnehmen eine tief emotionale Erfahrung, die auf der Heilung von inneren emotionalen Wunden und der Förderung eines positiven Körperbilds basiert. Sie kann dir helfen, die emotionale Verbindung zum Essen zu verstehen und zu verbessern, was letztendlich zu einem gesünderen Lebensstil führt. Es ist wichtig zu beachten, dass Hypnose nicht über Nacht wirkt und in der Regel mehrere Sitzungen erfordert, um nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.

Steve de Shazer war ein bedeutender Vertreter und Mitbegründer der lösungsfokussierten Kurztherapie (Solution-Focused Brief Therapy, SFBT). Dieser Therapieansatz wurde in den 1980er Jahren von ihm und seiner Frau Insoo Kim Berg entwickelt und unterscheidet sich in einigen wesentlichen Punkten von traditionellen Therapieformen. Hier sind die Kernprinzipien und -methoden der lösungsfokussierten Kurztherapie nach de Shazer:

Grundprinzipien der Lösungsfokussierten Kurztherapie

  1. Fokus auf Lösungen, nicht auf Probleme:
    Anstatt intensiv die Ursachen und Hintergründe von Problemen zu analysieren, konzentriert sich die lösungsfokussierte Therapie auf die Lösung und auf das, was funktioniert. Der Therapeut hilft dem Klienten, Ressourcen und Fähigkeiten zu identifizieren, die er zur Lösung seiner Probleme nutzen kann.
  2. Der Klient als Experte:
    In der SFBT wird davon ausgegangen, dass der Klient der Experte für sein eigenes Leben ist. Der Therapeut unterstützt den Klienten dabei, seine eigenen Lösungen zu finden und anzuwenden, anstatt dem Klienten Lösungen vorzugeben.
  3. Veränderung ist unvermeidlich:
    De Shazer ging davon aus, dass Veränderungen kontinuierlich und unvermeidlich sind. Selbst kleinste Veränderungen im Verhalten oder in der Wahrnehmung können bedeutende Auswirkungen haben. Der Therapeut hilft dem Klienten, diese kleinen Veränderungen zu erkennen und zu nutzen.
  4. Betonung auf das, was funktioniert:
    Anstatt sich auf das zu konzentrieren, was nicht funktioniert, richtet sich der Fokus auf Ausnahmen, also auf Zeiten, in denen das Problem nicht auftritt oder weniger intensiv ist. Diese Ausnahmen können Hinweise auf funktionierende Strategien geben, die weiter ausgebaut werden können.
  5. Zielorientierung:
    Zu Beginn der Therapie wird gemeinsam mit dem Klienten ein konkretes und erreichbares Ziel definiert. Die Therapie konzentriert sich dann darauf, Wege zu finden, dieses Ziel zu erreichen.

Methoden und Techniken

  1. Wunderfrage:
    Eine der bekanntesten Techniken der SFBT ist die Wunderfrage: „Stellen Sie sich vor, über Nacht würde ein Wunder geschehen und das Problem wäre gelöst. Woran würden Sie das merken?“ Diese Frage hilft dem Klienten, ein Bild von einem gewünschten Zustand zu entwickeln und spezifische Ziele zu formulieren.
  2. Skalierungsfragen:
    Diese Technik wird verwendet, um den Fortschritt zu messen und zu bewerten, wie nah der Klient seinem Ziel ist. Der Therapeut könnte fragen: „Auf einer Skala von 0 bis 10, wie nah sind Sie Ihrem Ziel? Was müssten Sie tun, um einen Punkt höher zu kommen?“
  3. Ausnahmefragen:
    Diese Fragen zielen darauf ab, Situationen zu identifizieren, in denen das Problem weniger schwerwiegend war oder nicht auftrat. Zum Beispiel: „Gibt es Zeiten, in denen das Problem nicht da ist? Was ist anders in diesen Momenten?“
  4. Komplimente und Verstärkungen:
    Der Therapeut gibt gezielte Komplimente, um positive Veränderungen und Anstrengungen des Klienten zu bestärken. Diese Wertschätzung soll das Selbstbewusstsein stärken und den Klienten motivieren.
  5. Bewältigungsfragen:
    Diese Fragen helfen dem Klienten, sich seiner eigenen Ressourcen und Fähigkeiten bewusst zu werden: „Wie haben Sie es bisher geschafft, mit dieser schwierigen Situation umzugehen?“

Anwendung und Wirksamkeit

Die lösungsfokussierte Kurztherapie wird in vielen Bereichen der psychologischen Beratung und Therapie angewendet, einschließlich in der Arbeit mit Einzelpersonen, Paaren, Familien und Gruppen. Sie ist besonders nützlich in Settings, in denen schnelle Lösungen erforderlich sind, wie in der Krisenintervention oder in beraterischen Kontexten.

Untersuchungen zeigen, dass die SFBT besonders wirksam ist, weil sie die Autonomie und Selbstwirksamkeit der Klienten stärkt und ihnen hilft, ihre eigenen Ressourcen zu nutzen. Sie ist auch aufgrund ihrer Kürze und Effizienz kostengünstig.

Fazit

Der Therapieansatz von Steve de Shazer betont die Kraft positiver Veränderung und Eigenverantwortung. Indem er Klienten ermutigt, ihre eigenen Lösungen zu finden und sich auf ihre Stärken zu konzentrieren, bietet er eine erfrischende Alternative zu problemorientierten Ansätzen. Die SFBT kann ein wertvolles Werkzeug sein, um Menschen dabei zu helfen, ihre Ziele zu erreichen und ein erfüllteres Leben zu führen.

Ein Wegweiser durch Kompetenzen, Methoden und Möglichkeiten.

Wer spürt, dass sein seelisches Gleichgewicht ins Wanken geraten ist, steht oft vor einer großen Hürde. Die Suche nach der passenden Unterstützung. Die deutsche Versorgungslandschaft ist komplex und Begriffe wie Psychiater, psychologischer Psychotherapeut oder Coach werden im Alltag oft vermischt. Eine immer wichtigere Rolle in der mentalen Gesundheitsversorgung spielt dabei der Heilpraktiker für Psychotherapie.

Doch was genau ist seine Aufgabe? Handelt es sich um eine medizinische Behandlung? Und welche Vorteile bietet dieser Weg gegenüber der klassischen Kassenmedizin? Dieser Artikel soll Ihnen einen umfassenden Einblick geben, damit Sie gut informiert entscheiden können, welche Art der Unterstützung für Ihre Situation die richtige ist.

Ein staatlich geprüfter Heilberuf mit Verantwortung

Zunächst ist es wichtig, mit einem Vorurteil aufzuräumen: Der „Heilpraktiker beschränkt auf das Gebiet der Psychotherapie“ ist keine gewerbliche Lebensberatung, die jeder ohne Vorkenntnisse anbieten darf. Es handelt sich um eine staatliche Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde, die auf dem deutschen Heilpraktikergesetz (HeilprG) basiert.

Um diese Zulassung zu erhalten, muss eine anspruchsvolle Überprüfung durch das Gesundheitsamt bestanden werden. Diese stellt sicher, dass die behandelnde Person über fundiertes Wissen in den Bereichen Psychiatrie, Diagnostik und Psychopathologie verfügt. Ein qualifizierter Heilpraktiker für Psychotherapie weiß genau, wie psychische Störungen zu erkennen sind, wie sie behandelt werden und – das ist entscheidend – wo die Grenzen der eigenen Kompetenz liegen. Sollten körperliche Ursachen vorliegen oder eine medikamentöse Einstellung durch einen Facharzt notwendig sein, gehört die Weiterverweisung zur professionellen Sorgfaltspflicht.

Die Methodenfreiheit ermöglicht eine Therapie nach Maß statt „Schema F“.

Der wohl größte Unterschied zur Behandlung bei einem kassenärztlichen Therapeuten liegt in der sogenannten Methodenfreiheit. Das gesetzliche Krankenkassensystem finanziert in der Regel nur wenige, strikt festgelegte Richtlinienverfahren. Heilpraktiker für Psychotherapie sind an diese Einschränkung nicht gebunden.

Das ist ein entscheidender Vorteil für Klienten: Die Therapie muss nicht für das Antragsformular der Kasse angepasst werden, sondern die Methode wird für den Menschen ausgewählt. In der Praxis hat sich dabei oft eine Kombination aus drei Säulen bewährt: der gesprächsorientierten Arbeit, der Hypnosetherapie und der Entspannungsmedizin.

1. Die Kraft des Gesprächs: Rogers und de Shazer

Das Gespräch ist die Basis fast jeder psychotherapeutischen Arbeit. Doch Gespräch ist nicht gleich Gespräch. Heilpraktiker für Psychotherapie nutzen oft hochwirksame Ansätze, die in der Kassenpraxis seltener zum Einsatz kommen.

Besonders die Gesprächstherapie nach Carl R. Rogers stellt die Beziehung zwischen Therapeut und Klient in den Mittelpunkt. Dabei geht es nicht darum, Ratschläge zu erteilen, sondern durch bedingungslose Wertschätzung und Empathie einen Raum zu schaffen, in dem Sie sich selbst besser verstehen und entfalten können. Dieser Ansatz ist besonders wertvoll bei Selbstwertproblemen, Depressionen oder allgemeinen Lebenskrisen, da er die eigenen Ressourcen stärkt.

Ergänzend dazu kommt die lösungsorientierte Kurzzeittherapie nach Steve de Shazer zum Einsatz. Während viele Therapien lange in der Vergangenheit graben, fragt dieser Ansatz: „Wie sieht die Lösung aus und was funktioniert schon jetzt?” Der Fokus liegt auf der Zukunft und den eigenen Stärken. Das macht diese Methode sehr effizient, um aus gedanklichen Sackgassen herauszufinden.

2. Der Weg über das Unterbewusstsein: Hypnosetherapie

Manchmal reicht das bloße Reden nicht aus, weil die Probleme tief im Unterbewusstsein verankert sind. Hier setzt die moderne Hypnosetherapie, insbesondere die sanfte Form nach Milton Erickson, an. Vergessen Sie dabei bitte alles, was Sie aus Bühnenshows kennen. Therapeutische Hypnose ist ein Zustand fokussierter Aufmerksamkeit (Trance), in dem Sie stets die Kontrolle behalten.

In diesem entspannten Zustand ist das Gehirn besonders empfänglich für Veränderungen und neue Lösungswege. Die Anwendungsgebiete sind vielfältig und wissenschaftlich gut belegt.

  • Angstzustände und Phobien: Ängste sitzen oft tief im emotionalen Gedächtnis. Hypnose kann helfen, diese alten Verknüpfungen zu lösen.
  • Sucht und Gewohnheiten: Sei es die Rauchentwöhnung oder der Wunsch abzunehmen – Hypnose unterstützt dabei, das „Verlangen“ im Unterbewusstsein umzuprogrammieren.

3. Körper und Seele verbinden: Entspannungstherapie

Psychische Belastungen manifestieren sich fast immer auch körperlich. Stresshormone überfluten den Organismus, die Muskeln verspannen und der Schlaf leidet. Ein ganzheitlicher Therapieansatz integriert daher oft Verfahren der Entspannungstherapie.

Dabei geht es nicht nur ums „Ausruhen“, sondern um die medizinische Regulation des vegetativen Nervensystems. Mithilfe gezielter Verfahren lernen Klienten, ihren Körper aktiv in einen Ruhezustand zu versetzen. Dies ist ein essenzieller Baustein bei der Behandlung von:

  • Burnout-Syndrom und Erschöpfung.
  • Angststörungen (da Angst körperliche Anspannung erfordert) sowie chronischen Schmerzen, Bluthochdruck und Schlafstörungen.
  • Chronischen Schmerzen, Bluthochdruck und Schlafstörungen.

Die Vorteile dieser Methode liegen in der Zeitersparnis und Diskretion.

Neben der therapeutischen Vielfalt gibt es auch organisatorische Gründe, warum sich immer mehr Menschen bewusst für eine Heilpraktikerin für Psychotherapie entscheiden.

Ein drängendes Problem im Gesundheitssystem sind die Wartezeiten. Auf einen Platz beim kassenzugelassenen Psychotherapeuten warten Patienten oft sechs bis neun Monate. In einer akuten Krise, etwa bei einer Anpassungsstörung nach einer Trennung oder bei akuten Ängsten, ist das eine unzumutbare Zeitspanne. Heilpraktikerpraxen sind meist flexibler organisiert und können oft innerhalb weniger Wochen Termine anbieten. Diese schnelle Hilfe kann verhindern, dass sich Probleme chronifizieren.

Ein weiterer Vorteil ist die Diskretion. Da die Abrechnung in der Regel direkt zwischen Klient und Praxis erfolgt, erfahren Dritte nichts von der Behandlung. Es gibt keinen Eintrag in der Krankenakte der gesetzlichen Krankenkasse. Dies ist besonders für Menschen von Bedeutung, die eine Verbeamtung anstreben, in eine private Krankenversicherung wechseln möchten oder den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung planen, denn aktenkundige Diagnosen können hier oft zu Ablehnungen oder Risikozuschlägen führen.

Kosten und Erstattungsmöglichkeiten

Die Behandlung beim Heilpraktiker für Psychotherapie gilt grundsätzlich als Privatleistung für Selbstzahler. Das bedeutet jedoch nicht zwingend, dass Sie die Kosten komplett allein tragen müssen. Ein genauer Blick in Ihre Versicherungsunterlagen lohnt sich:

  • Private Krankenversicherungen und die Beihilfe übernehmen je nach Tarif oft die Kosten für psychotherapeutische Heilpraktikerleistungen vollständig oder anteilig.
  • Viele gesetzlich Versicherte haben zudem eine Zusatzversicherung für Heilpraktiker abgeschlossen, die ebenfalls Kosten erstattet.
  • Wenn Sie die Kosten selbst tragen, können diese unter bestimmten Umständen als außergewöhnliche Belastungen steuerlich geltend gemacht werden.

Eine Entscheidung für Individualität.

Der Gang zur Heilpraktikerin für Psychotherapie ist eine Entscheidung für eine sehr persönliche, diskrete und methodenübergreifende Behandlung. Es ist ein ganzheitlicher Ansatz, der den Menschen mit all seinen Gedanken (Gespräch), seinen unbewussten Mustern (Hypnose) und seinem körperlichen Empfinden (Entspannung) betrachtet. Wer bereit ist, eigenverantwortlich für seine psychische Gesundheit einzutreten und nicht monatelang auf Unterstützung warten möchte, findet hier eine kompetente und professionelle Anlaufstelle.

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Demenz Symptome, Definition, Verlauf und Häufigkeit.

Demenz ist ein Sammelbegriff für verschiedene neurodegenerative Erkrankungen, die den Verlust kognitiver Fähigkeiten und eine Verschlechterung der geistigen Leistungsfähigkeit verursachen.
Es handelt sich um einen chronischen und fortschreitenden Zustand, der das tägliche Leben einer Person stark beeinträchtigt.

Die häufigsten Formen der Demenz sind

  • die Alzheimer-Krankheit,
  • die vaskuläre Demenz,
  • die Lewy-Körper-Demenz
  • und die frontotemporale Demenz.
  • Jede dieser Erkrankungen hat ihre eigenen spezifischen Merkmale und Verlaufsformen.

Die Symptome von Demenz können sich im Verlauf der Krankheit unterscheiden, aber typische Anzeichen sind:

  • Gedächtnisverlust:
    Vergesslichkeit, insbesondere im Kurzzeitgedächtnis.
  • Beeinträchtigte kognitive Fähigkeiten:
    Schwierigkeiten bei der Konzentration, Problemlösung,
    Planung und Entscheidungsfindung.
  • Sprachprobleme:
    Schwierigkeiten beim Verständnis und Ausdruck von Sprache.
  • Desorientierung:
    Verwirrung über Zeit, Ort und Person.
  • Veränderungen im Verhalten und der Persönlichkeit:
    Stimmungsschwankungen, Angst, Aggression, Depression,
    sozialer Rückzug und Verlust sozialer Hemmungen.
  • Schwierigkeiten bei alltäglichen Aufgaben:
    Schwierigkeiten beim Anziehen, Essen,
    Waschen und anderen alltäglichen Aktivitäten.

Der Verlauf der Demenz variiert je nach Ursache und individuellen Faktoren.
In den meisten Fällen ist die Erkrankung progressiv, was bedeutet, dass die Symptome im Laufe der Zeit schlimmer werden.
Frühstadien können durch leichte Vergesslichkeit und kognitive Beeinträchtigung gekennzeichnet sein, während in fortgeschrittenen Stadien eine umfassende Betreuung und Unterstützung erforderlich sein kann.

Die Häufigkeit von Demenz nimmt mit dem Alter zu.
Es ist eine der führenden Ursachen für Behinderungen und Abhängigkeit bei älteren Menschen weltweit.
Laut Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sind weltweit etwa 50 Millionen Menschen von Demenz betroffen, und diese Zahl wird sich in den kommenden Jahren voraussichtlich erhöhen.

Es ist wichtig zu beachten, dass Demenz keine normale Alterserscheinung ist, sondern eine ernsthafte neurologische Erkrankung.
Wenn bei Ihnen Anzeichen von Demenz auftreten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen, um eine genaue Diagnose zu erhalten und geeignete Unterstützung und Behandlung zu erhalten.

Ihr Hausarzt kann mithilfe eines Demenztests zeitnah feststellen, ob sich Ihre Sorge tatsächlich bestätigt oder ob es sich nur um eine zeitliche, durch verschiedene Faktoren verursachte Beeinträchtigung handelt

Besuchen Sie Ihren Hausarzt, denn bei früher Diagnose kann man der Erkrankung entgegenwirken.

Wenn der Kopf plötzlich verwirrt ist – Ein Leitfaden für Betroffene und Angehörige.

Wenn ein Mensch plötzlich völlig verwirrt ist, desorientiert wirkt oder sich stark verändert, sprechen Mediziner oft von einem Delir (auch Delirium genannt). Für Außenstehende ist dieser Zustand, der sich meist innerhalb von Stunden oder wenigen Tagen entwickelt, erschreckend. Es ist entscheidend zu wissen: Ein Delir ist eine akute, körperlich bedingte Störung des Gehirns und stellt immer einen medizinischen Notfall dar, der sofort behandelt werden muss.

Was genau passiert bei einem Delir und wie unterscheidet es sich?

Ein Delir ist ein Zustand akuter Verwirrtheit und eingeschränkter Aufmerksamkeit. Stellen Sie sich vor, das Gehirn arbeitet plötzlich im Nebel. Die betroffene Person kann ihre Umgebung nicht mehr klar wahrnehmen, hat große Mühe, sich zu konzentrieren, und ihr Gedächtnis ist beeinträchtigt.

Ein Delir wird oft fälschlicherweise mit einer Demenz gleichgesetzt. Der wichtige Unterschied liegt jedoch im zeitlichen Verlauf: Während eine Demenz schleichend beginnt und chronisch verläuft, tritt ein Delir plötzlich auf und zeichnet sich durch seine Schwankungen aus. Die Symptome können im Tagesverlauf stark variieren – oft sind sie abends oder nachts am schlimmsten (Ärzte nennen dies manchmal „Sundowning-Phänomen”). Wichtig: Ein Delir kann vollständig geheilt werden, wenn die Ursache schnell erkannt und behandelt wird.

Die Gesichter des Delirs: So zeigen sich die Symptome

Die Anzeichen eines Delirs sind sehr unterschiedlich, weshalb es für Laien schwer zu erkennen ist. Um die Symptome besser einzuordnen, unterscheiden Ärzte zwei Hauptformen, die in ihrem Ausdruck kaum unterschiedlicher sein könnten.

Eine Form ist das hyperaktive Delir, welches meist sofort erkannt wird, da es mit massiver Unruhe einhergeht. Die Person wirkt übererregt und agitiert. Sie kann aggressiv werden, schreien, aus dem Bett steigen wollen oder ständig versuchen, Kabel oder Schläuche zu entfernen (sogenanntes Nesteln). Hinzu kommen häufig Halluzinationen, die für die betroffene Person sehr real wirken, sowie Wahnvorstellungen. Auch der Schlaf ist massiv gestört, da der Tag-Nacht-Rhythmus verschoben ist.

Viel tückischer ist das hypoaktive Delir, da es leicht übersehen wird oder fälschlicherweise als Erschöpfung oder Depression interpretiert wird. Hier fehlt die typische Unruhe. Die Person wirkt extrem träge, apathisch und müde. Sie zieht sich zurück, reagiert nur sehr verlangsamt auf Ansprache und ist den Großteil des Tages benommen oder schläfrig. Auch bei dieser stillen Form liegt eine akute Verwirrtheit und Orientierungsstörung vor, die aber wegen der fehlenden Aggressivität oft unerkannt bleibt.

Denken Sie daran: Oft wechseln die Symptome hin und her. Eine Person kann beispielsweise morgens träge sein und nachts hochgradig unruhig und verwirrt. Die genaue Beobachtung dieser Fluktuationen ist für das medizinische Personal sehr wichtig.

Die Suche nach der Ursache: Warum tritt ein Delir auf?

Ein Delir kommt nicht aus dem Nichts. Es ist immer ein Alarmsignal des Körpers. Das bedeutet, dass das Gehirn durch eine körperliche Belastung oder ein Ungleichgewicht gestresst ist. Die zugrunde liegende Ursache muss gefunden und behandelt werden, damit die Verwirrtheit verschwindet.

Zu den häufigsten Auslösern zählen Infektionen wie eine unerkannte Lungen- oder Harnwegsinfektion, die besonders bei älteren Menschen schnell zu Verwirrtheit führen kann. Auch ein massiver Flüssigkeitsmangel (Dehydratation) kann den wichtigen Salz- und Wasserhaushalt (Elektrolyte) durcheinanderbringen. Des Weiteren können Probleme mit Medikamenten, wie der Beginn oder das abrupte Ende der Einnahme bestimmter Schmerz- oder Beruhigungsmittel, ein Delir verursachen, ebenso wie Entzugserscheinungen (z. B. bei Alkohol). Ein Delir tritt nicht selten auch nach größeren Operationen auf (postoperatives Delir) oder ist die Folge von unzureichend gelinderten starken Schmerzen.

Was Sie als Angehöriger jetzt tun können (Sofortmaßnahmen)

Wenn Sie bei Ihrem Familienmitglied ein akutes Delir vermuten, ist es wichtig, Ruhe zu bewahren und sofortige Schritte einzuleiten. Rufen Sie umgehend den Notarzt (112), denn ein Delir ist ein medizinischer Notfall, der schnelle Abklärung erfordert.

Achten Sie auf die Sicherheit der betroffenen Person, gerade bei großer Unruhe, und entfernen Sie gefährliche Gegenstände. Am wichtigsten ist jedoch die Orientierungshilfe: Sprechen Sie ruhig, langsam und in kurzen, klaren Sätzen. Erinnern Sie die Person sanft daran, wo sie ist und welche Tageszeit herrscht. Stellen Sie eine große, gut sichtbare Uhr und einen Kalender bereit. Vermeiden Sie Konfrontationen bei Halluzinationen. Stattdessen sollten Sie die Gefühle der Person bestätigen („Ich sehe das nicht, aber ich verstehe, dass Sie jetzt große Angst haben”) und sie sanft ablenken.

Die Behandlung im Krankenhaus konzentriert sich primär auf die Beseitigung der Auslöser. Ist die Infektion besiegt oder der Elektrolythaushalt korrigiert, bildet sich das Delir in der Regel zurück.

Das Delir ist ein reversibler (umkehrbarer) Zustand akuter Verwirrtheit, der rasch ärztlich abgeklärt werden muss. Wenn Sie diese Symptome – vor allem die akute Veränderung und starke Schwankungen – beobachten, zögern Sie nicht, medizinische Hilfe anzufordern.

 

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